Faszien Feingefühl

30.05.2019 · Faszien, Videos, Workshops · Keine Kommentare

Der Workshop „Faszien Feingefühl“ war ein Erfolg.

Der Kurs war abwechslungsreich und liess die Teilnehmenden Erfahrungen mit den Übungen in verschiedenen Positionen machen.

Durch die Unterstützung von inneren Bildern werden die Übungen intensiver erlebt und der Körper entspannt sich. Die Einsatzgebiete sind weitreichend, von Sport, Reha, Therapie, Schule, Tanz, Musik, Kunst, Prävention bis zur persönlichen Entwicklung kann diese Methode/Technik benutzt werden.

„Der Raum ist dem Ort, was die Ewigkeit der Zeit ist.“

Joseph Joubert (1754 – 1824)

Videos zum Thema

Harald Xander
https://www.youtube.com/watch?v=5Rfnj-0mbeM
https://www.youtube.com/watch?v=PyCwe8weCy0
https://www.youtube.com/watch?v=_kww8rsr12U

Dr. Robert Schleip
https://www.youtube.com/watch?v=GLiVXP6J1nU
https://www.youtube.com/watch?v=0lNuqbDrXdg

mich öffnen – bewegt in den Frühling

28.04.2019 · Feldenkrais Methode, QiGong, Singen, Workshops · Keine Kommentare

Am 13. April fand der Workshop unter dem obigen Thema statt, es ging hauptsächlich darum, den Frühling mit allen Sinnen zu erleben. Angefangen mit Bewegung zu Wachstum durch die Verbindung zur Erde und Öffnung zum Himmel, mit ausmalen von Mandalas sowie durch Entspannung und Begegnung mit dem Innern durch eine geführte Meditation wurden die Teilnehmenden gestärkt und genährt, um einen leichteren Weg in den Alltag zu finden.

Eindrücke des Kurses

Kraftplatz im Raum

was bedeutet Frühling für mich?

Mandala

Auf einem Berggipfel die Brust weit machen (Bewegung aus dem QiGong)

ausatmend von der Schwere auf den Schultern in die tragende Kraft des Beckens hineinspüren und trauernd die vergessene Geborgenheit willkommen heissen. Mit dem Atem der aufsteigt aus verborgener Tiefe die Weite des Brustraums erahnen und sie suchen und atmend weiten, weiten und weiten, Atemraum im Jetzt.

Barbara Lehner

Rückmeldungen der Teilnehmenden

  • guter Mix von Methoden und gutes Zusammenspiel der Kursleitung
  • Malen hat mich an die Kindheit erinnert

der nächste Workshop findet am 6. Juli bei schönem Wetter draussen statt.

Infos und Anmeldung

Mandala und ihre vielfältigen Wirkungen

28.04.2019 · Mandala · Keine Kommentare

Einen wichtigen Punkt in der Mandala Bedeutung spüren wir schon beim Malen: die Verschiebung der Aufmerksamkeit von Sorgen und Anliegen im Aussen, hin zu einem entspannten, ausgeglichenen inneren Raum. Wir verbinden uns mit dem Symbol und nehmen die harmonischen, strukturierten Eigenschaften in uns auf. Wir lernen dabei den Fokus weg von unseren momentanen, vielleicht negativen Gedanken, in einen neutralen, positiven Zustand zu lenken und mit der Zeit den sogenannten «no mind» Effekt zu erleben. Wenn wir uns in diesem Zustand befinden, schöpfen wir Kraft und gehen gestärkt aus dieser Beschäftigung hervor. Ganz im Gegenteil zu den Momenten oder Stunden, in denen wir zu kopflastig und nachdenklich sind. Dieser Zustand raubt uns Energie, zerrt uns aus und erschöpft uns.

Einen weiteren Punkt in der Mandala Bedeutung sehen wir, wenn das Mandala abgeschlossen ist: dann haben wir eine interessante Momentaufnahme unserer gegenwärtigen Realität.

Einen weiteren Effekt erzielen Mandalas, wenn beim Malen negative Emotionen hervorkommen, wir uns ihrer bewusst werden und sie dann loslassen, indem wir das Bild in einer Zeremonie auflösen. z.b. in einem Feuerritual (verbrennen), Wasserritual (im Flusstreiben lassen), Luftritual (fliegen lassen),  usw. dies hat einen starken transformierenden Effekt!

Die Mitte finden – Wirbelsäulenarbeit auf der Rolle / Decke

03.04.2019 · Bewusstheit durch Bewegung, Hilfmittel und Lagerung, Wirbelsäule · Keine Kommentare

Sind Sie schon einmal auf einer unebenen Unterlage gelegen und fanden das komisch oder ungewohnt?

Um eine bessere Zentrierung im Körper zu finden, ist die Feldenkrais Arbeit auf Rollen und/oder Decken interessant.

Eine Serie von drei Gruppenlektionen hat gezeigt, dass die Wahrnehmung nach einer Lektion in Bezug auf den Körperkontakt im Liegen sowie im Stehen unterschiedliche Auswirkungen zeigte, je nachdem mit welchem Lagerungsmaterial gearbeitet wurde.

Bei der 1. Lektion haben wir eine Styroporrolle (100cm x 15cm) eingesetzt. Wir lagen mit unserer Wirbelsäule auf der Rolle und bewegten die Füsse und Arme im Wechsel, um zu spüren wie sich das Gewicht von einer Seite zur anderen verlagert.

Das Resultat nach deren Ausführung war:

  • Auflage fühlte sich an wie in einer Mulde liegend
  • Lektion hat Muskelkater ausgelöst
  • Wenn bei der Ausübung der Bewegung Schmerzen auftreten, sollte die Unterlage verändert oder entfernt werden (die Feldenkraisarbeit respektiert Schmerzen und geht nicht über deren Schmerzgrenze)
  • Der Nacken wurde leichter und beweglicher
  • Der Rücken entspannte sich und die Schmerzen wurden reduziert

Bei der 2. Lektion haben wir dieselbe Styroporrolle wie bei der 1. Lektion eingesetzt. Der Unterschied war, dass wir nicht mit der Wirbelsäule darauf lagen, sondern die Rolle im Stehen an der Wand benutzten. So konnten wir den Druck des Körpers auf der Rolle selbst beeinflussen.

   

Das Resultat nach deren Ausführung war:

  • Auflage fühlte sich breit, leicht, lang und feiner an als bei der 1. Lektion
  • Lektion hat Muskelkater ausgelöst
  • Die Lektion machte müde
  • bei einer Teilnehmerin traten Übelkeit und leichter Schwindel auf

Bei der 3. Lektion verwendeten wir Lagerungshilfsmittel wie Fliesdecken, Frottiertücher und Schaumstoffrollen. Diese Art von Lagerung war sehr fein und individuell. Bei einer Bewegung konnten wir unsere Hände in den Lendenbereich legen, um eine Entspannung im Rücken zu erfahren.

  

Das Resultat nach deren Ausführung war:

  • Auflage fühlte sich leicht, gleichmässig und angenehm an
  • beim Ausführen der Lektion konnte Spannung abgebaut werden, was sich als Müdigkeit bemerkbar machte
  • Der Blutdruck senkte sich, die Zusammenarbeit der Muskeln hat sich verfeinert, sodass sich zu Beginn des Gehens eine leichte Unsicherheit einstellte bis sich der Körper an den neuen Gang gewöhnte. Hier ist es wichtig, sich genügend Zeit einzuräumen bis der neue Gang wieder vertrauter wird

Fazit: Die Rollenarbeit war spannend und gab Anregungen wie wir uns im Alltag unterstützen können, wenn wir Schmerzen erfahren. Wir haben auch gelernt, wie mit wenig Aufwand (Deckenrollen) eine Entspannung des Rückens erzielt werden kann. Wenn kein Material zur Verfügung steht, können wir auch unsere Hände einsetzen. Im Herbst wird eine 2. Serie von Rollenarbeit unterrichtet.

Freie Hüftgelenke – bewegliches Becken

30.01.2019 · Becken, Bewusstheit durch Bewegung, Hüfte, Mini Lektionen · Keine Kommentare

Ist die Bewegung in Ihrer Hüfte eingeschränkt? Ist der Gang oder das Stehen beeinträchtigt? Leiden Sie an Arthrose? Dann ist der richtige Zeitpunkt, diese Mini Lektion auszuführen.

Was erreichen Sie mit dieser Übung?

  • Diese Lektion fördert die Beweglichkeit in der Hüfte, sodass das Gehen und Stehen leichter wird
  • Sie unterstützt das Sitzen und Heben von Lasten

Übung

  • Legen Sie sich auf den Rücken
  • Bewegen Sie die rechte Ferse nach rechts und links, dann die linke Ferse
  • Beobachten Sie die Atmung und versuchen Sie die Bewegung leicht auszuführen
  • Bewegen Sie das rechte Bein nach rechts und links, dann das linke Bein
  • Wiederholen Sie die Bewegung je 3 x
  • Bewegen Sie beide Beine nach rechts und links und lassen Sie die Bewegung grösser werden. Bewegen Sie auch die Rippen und Schultern mit.
  • Wiederholen Sie 3 x
  • Bewegen Sie den Kopf in dieselbe Richtung wie die Beine und in die entgegengesetzte.
  • Wiederholen Sie 3 x
  • Spüren Sie der Bewegung nach. Was hat sich verändert? Was ist angenehmer als am Anfang?

Sie wünschen eine Einzelstunde mit professioneller Beratung in meiner Praxis. Termin vereinbaren

Im Gruppenkurs Bewusstheit durch Bewegung, der wöchentlich am Dienstag und Donnerstag stattfindet, lernen Sie, wie Sie Bewegungen mit weniger Kraft ausüben. Durch den bewussteren Umgang mit Ihrem Körper und Ihrem ganzen Selbst steigern Sie Ihr Wohlbefinden und beugen Verspannungen vor.

In themenspezifischen Workshops erhalten Sie einfache kurze Übungen für den Alltag und Tipps zur Entspannung.

Besuch der Emma Kunz Grotte & Museum vom 28.12.2018

13.01.2019 · Ausflüge · Keine Kommentare

Am 28.12. um 15.15 trafen wir uns vor dem Tor zur Grotte Emma Kunz in Würenlos, ein Kraftort im Römersteinbruch im Limmattal.

Emma Kunz (1892-1963), eine der aussergewöhnlichsten Frauen des 20. Jahrhunderts, war zeitlebens bekannt als Naturheilärztin, bezeichnete sich selbst als Forscherin und hat inzwischen internationalen Ruf erlangt als Künstlerin mit einem unvergleichlichen Bildwerk, das bis heute weltweit in über 50 Museen gezeigt worden ist.

1986 wurde im Römersteinbruch von Würenlos das Emma Kunz Zentrum gegründet, um die Erkenntnisse von Emma Kunz für die Nachwelt zu erhalten und das von ihr hier entdeckte Heilgestein AION A abzubauen und den Menschen zugänglich zu machen. Mit der Gründung und dem Betrieb des Emma Kunz Zentrums wurde der Wunsch von Emma Kunz erfüllt, es möge an ihrem „Ort der Kraft“ eine Begegnungsstätte entstehen, wo kulturelles, geistiges und heilendes Schaffen sich vereinen.

Die mächtige Felsengrotte, in der Emma Kunz 1942 das Heilgestein AION A entdeckte, bildet das Herzstück der Anlage. Hierher begab sie sich immer wieder, um sich, wie sie es nannte, durch die ausgleichende und harmonisierende Wirkung der Grotte auf Körper und Geist „aufzuladen wie eine Batterie“. Dieses Erdheiligtum wird heute im Sinn von Emma Kunz von unzähligen Menschen aufgesucht.

Ein wunderbarer Tag lag hinter uns, eine Begegnung mit uns selbst vor uns. Nach der Begrüssung und einigen Gedanken zum Rundgang traten wir ein ins Reich der Stille und Besinnung.

Der Rundgang entlang des Gesteins hat verschiedene Zonen, auf dem man die Wirkung der unterschiedlichen Kräfte spürt. Je nach körperlichem und geistigem Zustand kann man sich an den entsprechenden Stellen während 30 Min. aufhalten und die pulsierende energetische Kraft des Gesteins wahrnehmen. Die Kräfte wirken heilend und ausgleichend für Körper und Geist.

   

Mich zog es zum energetischen und biodynamischen Pfad. Ich atmete tief in meine Lungen und fühlte, wie sich mein Brustkorb ausdehnte und mein Körper sich nach Luft sehnte. Einige berichteten von einer Aktivität im Körper bis zu leichter Atmung und innerer Ruhe. Grundriss – Emma Kunz Grotte

Bei einer Tasse Kaffee/Tee und einer Süssigkeit gesellten wir uns in die Teestube zum Aufwärmen und um die Begegnung nachklingen zu lassen. Ein wunderbarer Ausklang zum Jahresende.

Der Akt des Aufstehens – eine Fähigkeit zur Selbstverteidigung

24.10.2018 · Aufstehen, Bewusstheit durch Bewegung, Einzelstunden, Gruppenstunden · Keine Kommentare

Aufstehen und nach unten gehen sind Überlebensfähigkeiten, die den Körper in Reaktion auf Bedrohungen in der Umwelt schützen.

Aufstehen ist eine Handlung, die dadurch charakterisiert ist, dass das Zentrum der Schwerkraft aus seiner ursprünglichen Position gehoben wird – in einer harmonischen Bewegung, die aus einem bestimmten Grund veranlasst wird: Unterschiedliche Ausgangspositionen können die Anfangshandlung bestimmen, die zum Aufstehen und/oder durch verschiedene Positionen führt.

Zum Beispiel: Liegend auf dem Boden, sitzend, kniend, auf allen Vieren oder vornüber gebeugt. Nach oben zum Stehen kommen, ist eine unerlässliche tägliche Handlung, die mit dem Alter schwieriger wird.

Einige wesentliche Punkte, die entscheidend für das Erlernen und Ausführen vom Sitzen zum Stehen sind:

Zweckmässige Aufstellung der Füsse, bevor man aufsteht

Die Füsse sollten in einer ähnlichen Position auf der Fläche (Boden) sein wie im Stehen. Die Aufmerksamkeit muss auf die Stellung der Füsse in Relation zueinander gerichtet sein wie auf den Abstand beider Füsse im Verhältnis zum Zentrum der Schwerkraft.

Die Blickrichtung und die Absicht, die zum Aufstehen führt

Mit einer Rotation aufzustehen bringt den Vorteil, dass dabei ein grösserer Raum beobachtet werden kann. Die Augen müssen Veränderungen in der Umgebung während des Handlungsablaufs wahrnehmen.

Das Aufstehen beenden und weiterführen

Es ist wichtig, die Geschwindigkeit der Aktion sowie die Vorbereitungen für ihren Abschluss zu berücksichtigen. Falls man das Gleichgewicht verliert, muss man sich erneut abstützen, indem man die Füsse an einen besseren Platz bringt. Es ist häufig nötig, einen schritt zu machen, um das Gleichgewicht wieder zu erlangen. Effiziente Organisation führt zu eine schnelleren, weniger anstrengenden Aktion.

Umkehrbarkeit

Ein wichtiger Aspekt um zu lernen, wie man aufsteht, ist das Bewusstsein von der Umkehrbarkeit der Handlung. Man sollte sich darüber bewusst werden wie man vom Stehen ins Sitzen kommt.

Die Kampfkünste haben eine wichtige Rolle im leben von Moshe Feldenkrais gespielt, der als junger Mann gekämpft hat, um zu überleben. Er hat die Überlebenskonzepte in seine Methode eingebaut.

In einer persönlichen Beratung / Einzelstunde erlernen Sie diese leichte Methode vom Sitzen zum Stehen und zurück.

Auszeit in der Natur „Bewusstheit durch Bewegung im Stehen“

05.06.2018 · Aktiv im Freien, Bewusstheit durch Bewegung · Keine Kommentare

In diesem Kurs steht folgendes im Vordergrund:

  • wie stehe ich da – Vergleich vorher / nachher
  • wie nehme ich die Aussenwelt wahr (lasse ich mich ablenken oder bleibe ich bei mir; Vogelgezwitscher, Fluglärm, Insekten, Katzen, etc.)
  • verändert sich meine Atmung
  • wohin geht meine Aufmerksamkeit während der Bewegungen

Sie bewegen sich zu einem bestimmten Thema (beugen und strecken, Gleichgewicht, Stehen, Gehen, Drehen) und versuchen, die Bewegungen so leicht wie möglich auszuführen.

Ziel: Gemeinsam den Alltagsstress loslassen, den Körper stärken und die Seele baumeln lassen

Die Wiese der Stiftung Hirzelheim in Regensberg lädt gerade dazu ein, das obige Ziel mit Leichtigkeit zu erreichen. Der Blick in die Ferne entspannt, die frische Luft nährt die Lungen und die Zeit, die Sie sich widmen, nährt Ihre Seele.

Es gibt viele gute Gründe, sich in der Natur zu bewegen:

  1. zurückziehen vor Stress und psychischen Belastungen
  2. sich Ruhe und Entspannung gönnen
  3. Das Immunsystem stärken
  4. Zurück zum Ursprung des Lebens, die Natur wieder schätzen lernen

Geplante Kurse

Unser zentrales Atmungsorgan – die Lungen

01.06.2018 · Atmung · Keine Kommentare

Pro Stunde atmen wir über 300 Liter Luft ein, treiben wir Sport, ist es mehr als das Zehnfache.

Durch die Atmung nimmt ein Mensch täglich etwa 10’000 bis 20’000 Liter Luft auf, etwa ein Fünftel davon wird als Sauerstoff aufgenommen und bei der Ausatmung wird Kohlendioxid (CO2) abgeatmet. Im Zusammenspiel mit Mund und Nase, Rachen, Luftröhre und Zwerchfell holt – vereinfacht gesagt – die Lunge beim Einatmen frische Luft in den Körper, filtert den lebensnotwendigen Sauerstoff heraus und transportiert das Kohlendioxid beim Ausatmen ab. Dabei dienen die Bronchien (sie teilen sich 22 Mal, bis sie in die feinen Bronchiolen münden) in den beiden Lungenflügeln als Luftverteiler und fangen Fremdkörper sowie Krankheitserreger ab. Wie Weinbeeren an einer Traube hängen dann an den feinen Bronchiolen die Lungenbläschen.

Was geschieht bei der Atmung?
Die Lunge funktioniert wie eine Pumpe. Beim Einatmen dehnen die Muskeln des Zwerchfells und der Rippen die Lunge. Sie selbst hat keine Muskulatur. Durch den Unterdruck wird frische Atemluft angesaugt und über die Bronchien zu den Lungenbläschen geleitet. Diese Bläschen (Alveolen) sind von rund 300 Millionen feinen Blutgefässen umgeben, in denen der eigentliche Gasaustausch mit dem Blut stattfindet. Das Blut nimmt den Sauerstoff auf und gibt Kohlendioxid zur Ausatmung an die Lungenbläschen ab. Die Lunge besteht übrigens aus zwei Lungenflügeln, wobei sich der rechte in drei und der linke bloss in zwei Lappen aufteilt, da hier das Herz einigen Raum einnimmt.

Physiologisch kann man sich vereinfacht die Atmung so vorstellen: Das venöse Blut (sauerstoffarm und stickstoffreich) gelangt zum Herzen und wird durch den rechten Herzvorhof und die rechte Herzkammer in die Lunge ausgeworfen (sogenannter kleiner Kreislauf oder Lungenkreislauf). Das in der Lunge mit Sauerstoff gesättigte arterielle Blut (sauerstoffreich und stickstoffarm) wird dann über den linken Herzvorhof und die linke Herzkammer in den sogenannten grossen Kreislauf ausgeworfen und der Sauerstoff gelangt nun mit dem Blut zu den Zellen, um diese mit O2 zu versorgen.

Kleine Atemübung im Sitzen oder auf dem Stuhl
Legen Sie eine Hand auf den Bauch, die andere auf die Gegenüberliegende Seite auf die Lende (mit dem Handrücken). Atmen Sie ein und aus und beobachten Sie die Bewegung zwischen Ihren Händen. Nehmen Sie das Volumen wahr. Wiederholen Sie 2-3 x.

Legen Sie Ihre Hände auf die seitlichen Rippenbögen. Die Arme sind verschränkt und ruhen angenehm auf dem Brustkorb. Spüren Sie, wie sich die Rippenbögen beim Einatmen seitlich ausdehnen und beim Ausatmen wieder zusammen kommen. Wiederholen Sie 2-3 x.

Legen Sie Ihre Hände auf die Schlüsselbeine. Atmen Sie ein und aus und beobachten Sie wie sich Ihre Schlüsselbeine anheben und senken. Wiederholen Sie 2-3 x.

Legen Sie Ihre Hände auf die Oberschenkel und spüren Sie nach, was sich verändert hat.

weniger Spannung im Kiefer, Zähneknirschen – das muss nicht sein

18.04.2018 · Kiefer, Mini Lektionen · Keine Kommentare

Haben Sie einen angespannten Kiefer? Ist Ihr Gesicht und Ihre Zunge angespannt? Zähneknirschen in der Nacht – das muss nicht sein.
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, diese Mini Lektion auszuführen.

Was erreichen Sie mit dieser Übung?

  • Diese Lektion reduziert die Spannung in Kiefer, Gesicht und Zunge.
  • Sie entspannt den Nacken und den Schultergürtel.

Übung

  • Setzen Sie sich auf einen Stuhl
  • Schliessen Sie die Augen, legen Sie die Fingerkuppen der Mittelfinger an die Kiefergelenke, die Beine sind hüftbreit und im rechten Winkel, die Füsse parallel
  • Öffnen Sie den Mund und bewegen Sie den Unterkiefer nach unten und wieder in die Ausgangsposition.
  • Beobachten Sie die Atmung und versuchen Sie die Bewegung leicht auszuführen
  • Wiederholen Sie die Bewegung 3 – 5 x
  • Öffnen Sie den Mund und bewegen Sie den Unterkiefer von der Mitte nach rechts und nach links.
  • Wiederholen Sie die Bewegung 3 – 5 x
  • Öffnen Sie den Mund und bewegen Sie den Unterkiefer nach vorne und zurück.
  • Wiederholen Sie die Bewegung 3 – 5 x
  • Spüren Sie der Bewegung nach. Was hat sich verändert? Was ist angenehmer als am Anfang?

Sie wünschen eine Einzelstunde mit professioneller Beratung in meiner Praxis. Termin vereinbaren

Im Gruppenkurs Bewusstheit durch Bewegung, der wöchentlich am Dienstag und Donnerstag stattfindet, lernen Sie, wie Sie Bewegungen mit weniger Kraft ausüben. Durch den bewussteren Umgang mit Ihrem Körper und Ihrem ganzen Selbst steigern Sie Ihr Wohlbefinden und beugen Verspannungen vor.

In themenspezifischen Workshops erhalten Sie einfache kurze Übungen für den Alltag und Tipps zur Entspannung.

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