Sturzprophylaxe – lassen Sie es nicht soweit kommen…

09.08.2017 Sturzprophylaxe Keine Kommentare

Im Alter nehmen unsere Sinnesorgane ab. Die Muskulatur wird schwächer, das Sehen und Hören nimmt ab, die Angst vor Stürzen nimmt zu.

Die visuelle Wahrnehmung spielt bei der Steuerung der Fortbewegung eine wesentliche Rolle. Damit auf Störfaktoren beim Gehen reagiert und ein möglicher Sturz vermieden werden kann, muss die Gefahr rechtzeitig wahrgenommen und erkannt werden. Ältere Menschen benötigen mehr Zeit, um das Ziel beim Gehen zu fixieren und die Schritte zu planen. (Studie von Sparrow 2002). Wahrnehmungsdefizite haben grosse Auswirkungen auf die Mobilität und Fortbewegung, insbesondere auch die im Alter auftretenden Augenkrankheiten und Veränderungen des Sehvermögens.

Beim Treppensteigen sind Sehbeeinträchtigungen ein wichtiger Risikofaktor für Sturzunfälle. Eine häufige Ursache bei Stürzen ist der Gleichgewichtsverlust, der vor dem Ausrutschen erfolgt. Dieses Phänomen wird dann häufig mit instabilen Hüftbewegungen versucht, auszugleichen.

Die Feldenkrais Methode verbessert Ihr Gleichgewicht. In Gruppen- oder Einzellektionen lernen Sie wie Sie sich im Falle eines Sturzes verhalten können. Sie lernen anhand von Übungen leichte Bewegungsabläufe vom Stehen ins Sitzen und Liegen zu gelangen und wieder aufzustehen.

Bei einem Hausbesuch können Sie mittels einer persönlichen Beratung die nötigen Vorkehrungen treffen lassen, damit sich das Sturzrisiko reduziert und Sie sich im Alltag leichter und weniger ängstlich bewegen können.

Geplante Workshops zu diesem Thema

Vorbeugen ist besser als heilen!

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