Kategorie - Bewusstheit durch Bewegung

Bewusstheit durch Bewegung in der Natur

23.07.2021 Bewusstheit durch Bewegung 2 Kommentare

Sich in der Natur bewegen, die Leichtigkeit des Körpers erfahren, die frische Luft ein- und ausatmen.

Diese Bewegungslektionen geben dir die Gelegenheit, dich leicht im Einklang mit der Natur zu bewegen. Wir lernen gemeinsam, den Alltagsstress loszulassen, den Körper zu stärken und die Seele baumeln zu lassen. Bewegungsabläufe können erfahren und geklärt werden. Die äusseren Räume liegend in der Wiese zu erleben, ist wunderbar. Das Plätschern des Wassers, das Gezwitscher der Vögel, die frische Luft, einfach toll.

Bewusstheit durch Bewegung in der Natur
Rollen mit Druck zum Boden und Arm entlang gleiten

«Das Fühlen wird klarer, die Bewegungen, das Tun erreichen neue Grenzen und das Denken wird weiter.»

Moshe Feldenkrais

«Bewusstheit durch Bewegung» Scanning & zwei Schnupperlektionen zum Kennenlernen

07.04.2021 Bewusstheit durch Bewegung Keine Kommentare

Zu Beginn und am Ende der Feldenkrais Gruppenstunde findet ein kurzes Körperscanning statt, bei dem Sie spüren wie sich das Stehen und das Liegen im Moment anfühlt. Nach der Lektion findet dieses Scanning erneut statt, um Unterschiede, die sich während der Lektion ergeben haben, wahrzunehmen.

Da im Alltag oft nicht genügend Zeit für eine ganze Lektion vorhanden ist, biete ich drei Scannings an, die nur einige Minuten dauern, um zur Ruhe zu kommen. Suchen Sie sich einen ruhigen Ort, wo Sie ungestört sind. Die Scannings können natürlich auch in den Alltag eingebaut werden. Los geht’s: Bauen Sie z.B. bei der Arbeit am Computer eine kurze Pause ein, indem Sie das Scanning auf dem Stuhl ausführen. Viel Erfolg beim Entspannen!

Körperscanning in Rückenlage
Körperscanning auf dem Stuhl
Körperscanning im Stehen
BdB für selbständiges Üben in Rückenlage T1
BdB für selbständiges Üben in Rückenlage T2
BdB für selbständiges Üben auf dem Stuhl
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Plane deine Lektion in den Alltag ein. Los geht’s!

Die Entdeckung der inneren Ordnung

01.02.2021 Bewusstheit durch Bewegung, Feldenkrais Methode Keine Kommentare

Entwicklung der Bewusstheit

Das Ziel der Feldenkrais Lektionen ist die Entwicklung der Bewusstheit. Es ist kein Zufall, dass Moshé Feldenkrais seine Methode «Bewusstheit durch Bewegung» nannte und nicht «bewusste Bewegung». Ich zeige nicht wie eine bestimmte Bewegung am besten gemacht wird, weil es gar nicht möglich ist, alle menschlichen Funktionen abzudecken und zu vermitteln wie sie auszuführen sind.

Der Weg zur Verbesserung vielfältiger, unvorhersehbarer und spontaner Bewegungen liegt im Entwickeln der Bewusstheit. Sensibilität, Unterscheidungskraft und Bewusstheit führen jeden Menschen dazu, seine Funktionen zu verbessern, sowohl die speziellen berufsbezogenen als auch die alltäglichen.

Ich schaffe den Raum, dass sich der/die Lernende auf sich selbst konzentriert während er die Feldenkrais Lektionen ausführt. Jede Lektion ist ein Kunstwerk mit einem logischen Aufbau. Je intensiver sich der/die Lernende mit dem Lernprozess auseinander setzt, desto mehr wird seine/ihre Anpassungsfähigkeit, Offenheit und Kreativität gestärkt. Dieser Lernprozess endet nie.

Zu Beginn jedes neuen Jahres überlege ich mir, worauf lege ich den Fokus in diesem Jahr und was will ich mit meinen Lernenden erreichen. D.h. wie kann ich eine Plattform zum Lernen schaffen, wo jedes Individuum seinen Lernprozess auf seine eigene Weise umsetzen kann.

In Zeiten von Covid-19 bin ich gefordert. Einerseits durch die Benutzung von digitalen Medien sowie bei der Umsetzung des Lernprozesses in eine andere Form als dem klassischen Unterrichten im Kursraum.  Als der 1. Lockdown im März 2020 kam, waren die Kursteilnehmenden zufrieden mit Audio-Lektionen. Im 2. Lockdown merke ich, dass ich die Menschen anders begleiten muss, damit sie auch unter schwierigen Bedingungen den Lernprozess weiterführen können.

Ich wünsche jedem/jeder Lernenden, auf sein Inneres zu hören und auf sich zu vertrauen, dass in dem Moment, wo du eine Entscheidung triffst, es die richtige ist. Wenn du beim Start, während der Lektion oder am Ende etwas entdeckt hast, mit dem du zu kämpfen hattest oder das dir ein angenehmes Gefühl bereitete, dann hast du nach der besten Art gehandelt, die in diesem Moment verfügbar war. Somit wurde ein Lernprozess in Bewegung gesetzt.:-)

den Beckenboden erkunden

07.10.2020 Bewusstheit durch Bewegung Keine Kommentare

Der Beckenboden besteht aus drei Muskelschichten.

  1. äussere
  2. mittlere
  3. innere

1. Die äußere Beckenbodenschicht, die direkt unter der Hautoberfläche verläuft, kannst du dir als eine Schlaufe in Form einer Acht vorstellen. Sie verbindet das Steißbein mit dem Schambein. Zwei Ringmuskeln können die Öffnungen des Körpers – den After und die Harnröhre – verschließen. Diese Verschlüsse können muskelunabhängig von den anderen beiden Schichten des Beckenbodens angespannt werden.

2. Diese Muskelplatte liegt über der äußeren Beckenbodenschicht und ist von beiden Seiten in eine Schicht festen Bindegewebes (Faszien) eingebettet. Du kannst sie dir als Dreieck zwischen den Sitzbeinknochen und dem Schambein vorstellen. Ihre Hauptaufgabe besteht in der Stabilisierung des Beckens, und sie hat eine wichtige Rolle für die Statik der Wirbelsäule. Ein großer Teil der Muskelfasern ist hier deshalb dem direkten Willen unterworfen. Außerdem federt diese Schicht Druckbelastungen aus dem Bauchraum, wie sie etwa bei Husten und Niesen entstehen, ab.

3. Den Beckenboden kann man sich als eine Schale der inneren Organe vorstellen. Die innerste Muskelschicht des Beckenbodens ist der Boden dieser Schale, die sie fächerförmig auskleidet. Sie verläuft vom Kreuzbein bis zum Schambein, kann kaum unabhängig ange-spannt werden, besitzt allerdings ein enormes Schwingungspotenzial nach oben in den Bauchraum und bodenwärts. Das zeigt sich etwa beim Singen, Sprechen und sogar bei jedem Atemzug. Eine angemessene Spannung dieser Beckenbodenschicht ist wichtig für unsere Körperhaltung, unser Erscheinungsbild: Ist diese Schicht angespannt, erhöht sich auch die Spannung im ganzen Körper, ist sie entspannt, erschlafft das Körperbild.

Beckenboden Anatomie Feldenkrais Methode

Fortbewegung – vom Liegen zum Sitzen – vom Sitzen zum Stehen

05.12.2019 Bewusstheit durch Bewegung, Fortbewegung Keine Kommentare

Die Fortbewegung basiert auf der Bewegungsentwicklung im Kindesalter. Sie kann nicht losgelöst vom Sinnzusammenhang der jeweiligen Handlung verstanden werden. Allein die Tatsache, dass z.B. ein Arm angebeugt wird, sagt nichts darüber aus, ob die Bewegung:

  • sinnvoll eingesetzt werden kann
  • variiert oder angehalten werden kann
  • angemessen ist in Kraft, Ziel und Ausmass

Beeinflussende Faktoren bei der Bewegungsentwicklung:

  • die Suche nach sicherer Lage
  • Orientierung im Raum
  • sichere Position auf dem Boden

Prinzipien der Bewegungsentwicklung:

  • Die Aufrichtung gegen die Schwerkraft nimmt vom Liegen bis zum Stehen zu.
  • Die Entwicklungsrichtungen gehen von oben nach unten und von unten nach oben, von der Mitte nach aussen und von aussen zur Mitte.
  • Symmetrische und asymmetrische Haltung und Bewegungsphasen wechseln einander ab.
  • Verschiedene Entwicklungsstufen bestehen gleichzeitig nebeneinander. (liegen, rollen, aufsitzen)

https://youtu.be/UbOhQdM-VI0

https://youtu.be/z3ybAAK8r5I

Was verstehen wir unter Bewegung?

  • Bewegung bedeutet Veränderung / Bewegung ist Ausdruck von Leben.
  • Bewegung verändert die Beziehung zur Umgebung.
  • Bewegung wirkt nach aussen: sie ist sichtbar durch äussere Veränderung.
  • Bewegung wirkt nach innen: sie ist spürbar durch innere Empfindungen.
  • Alles Lebendige bewegt sich – immer! Auch wenn wir innehalten, stillstehen, wir balancieren ständig unser Gleichgewicht aus.
  • Wie wir fortlaufend auf Impulse von aussen oder aus unserem Innern reagieren. Wie wir uns gegen die Schwerkraft behaupten.
  • Wie sich unsere Haltung verändert und an die Situation anpasst.
  • Wie unsere Atmung kommt und geht und sich bei allen Aktivitäten verändert.
  • Selbst der Herzschlag schlägt solange wir leben.

Bewegungsimpulse / Richtungen

Wollen wir einem Säugling einen Bewegungsimpuls geben, z.B. damit wir das Becken rollen können, so ist es körpergerecht, wenn der Impuls der Körperlängsachse entlang gegeben wird. Die Wirbelsäule verläuft so und auch die Richtung der Muskulatur ist in dieser Richtung.

Die Muskulatur versteht Impulse, die der Längsachse entsprechen: ganz sanfter Druck oder Zug. Entlang der Längsachse werden die Massen (Kopf, Brustkorb, Becken) automatisch differenziert: die Muskulatur wird auf der einen Seite verlängert, auf der anderen verkürzt sie sich, d.h. das Becken kommt in eine Drehung. Das Organsystem wird leicht angeregt.

Die Mitte finden – Wirbelsäulenarbeit auf der Rolle / Decke

03.04.2019 Bewusstheit durch Bewegung, Hilfmittel und Lagerung Keine Kommentare

Sind Sie schon einmal auf einer unebenen Unterlage gelegen und fanden das komisch oder ungewohnt?

Um eine bessere Zentrierung im Körper zu finden, ist die Feldenkrais Arbeit auf Rollen und/oder Decken interessant.

Eine Serie von drei Gruppenlektionen hat gezeigt, dass die Wahrnehmung nach einer Lektion in Bezug auf den Körperkontakt im Liegen sowie im Stehen unterschiedliche Auswirkungen zeigte, je nachdem mit welchem Lagerungsmaterial gearbeitet wurde.

Bei der 1. Lektion haben wir eine Styroporrolle (100cm x 15cm) eingesetzt. Wir lagen mit unserer Wirbelsäule auf der Rolle und bewegten die Füsse und Arme im Wechsel, um zu spüren wie sich das Gewicht von einer Seite zur anderen verlagert.

Das Resultat nach deren Ausführung war:

  • Auflage fühlte sich an wie in einer Mulde liegend
  • Lektion hat Muskelkater ausgelöst
  • Wenn bei der Ausübung der Bewegung Schmerzen auftreten, sollte die Unterlage verändert oder entfernt werden (die Feldenkraisarbeit respektiert Schmerzen und geht nicht über deren Schmerzgrenze)
  • Der Nacken wurde leichter und beweglicher
  • Der Rücken entspannte sich und die Schmerzen wurden reduziert

Bei der 2. Lektion haben wir dieselbe Styroporrolle wie bei der 1. Lektion eingesetzt. Der Unterschied war, dass wir nicht mit der Wirbelsäule darauf lagen, sondern die Rolle im Stehen an der Wand benutzten. So konnten wir den Druck des Körpers auf der Rolle selbst beeinflussen.

   

Das Resultat nach deren Ausführung war:

  • Auflage fühlte sich breit, leicht, lang und feiner an als bei der 1. Lektion
  • Lektion hat Muskelkater ausgelöst
  • Die Lektion machte müde
  • bei einer Teilnehmerin traten Übelkeit und leichter Schwindel auf

Bei der 3. Lektion verwendeten wir Lagerungshilfsmittel wie Fliesdecken, Frottiertücher und Schaumstoffrollen. Diese Art von Lagerung war sehr fein und individuell. Bei einer Bewegung konnten wir unsere Hände in den Lendenbereich legen, um eine Entspannung im Rücken zu erfahren.

  

Das Resultat nach deren Ausführung war:

  • Auflage fühlte sich leicht, gleichmässig und angenehm an
  • beim Ausführen der Lektion konnte Spannung abgebaut werden, was sich als Müdigkeit bemerkbar machte
  • Der Blutdruck senkte sich, die Zusammenarbeit der Muskeln hat sich verfeinert, sodass sich zu Beginn des Gehens eine leichte Unsicherheit einstellte bis sich der Körper an den neuen Gang gewöhnte. Hier ist es wichtig, sich genügend Zeit einzuräumen bis der neue Gang wieder vertrauter wird

Fazit: Die Rollenarbeit war spannend und gab Anregungen wie wir uns im Alltag unterstützen können, wenn wir Schmerzen erfahren. Wir haben auch gelernt, wie mit wenig Aufwand (Deckenrollen) eine Entspannung des Rückens erzielt werden kann. Wenn kein Material zur Verfügung steht, können wir auch unsere Hände einsetzen. Im Herbst wird eine 2. Serie von Rollenarbeit unterrichtet.

Der Akt des Aufstehens – eine Fähigkeit zur Selbstverteidigung

24.10.2018 Bewusstheit durch Bewegung, Fortbewegung Keine Kommentare

Aufstehen und nach unten gehen sind Überlebensfähigkeiten, die den Körper in Reaktion auf Bedrohungen in der Umwelt schützen.

Aufstehen ist eine Handlung, die dadurch charakterisiert ist, dass das Zentrum der Schwerkraft aus seiner ursprünglichen Position gehoben wird – in einer harmonischen Bewegung, die aus einem bestimmten Grund veranlasst wird: Unterschiedliche Ausgangspositionen können die Anfangshandlung bestimmen, die zum Aufstehen und/oder durch verschiedene Positionen führt.

Zum Beispiel: Liegend auf dem Boden, sitzend, kniend, auf allen Vieren oder vornüber gebeugt. Nach oben zum Stehen kommen, ist eine unerlässliche tägliche Handlung, die mit dem Alter schwieriger wird.

Einige wesentliche Punkte, die entscheidend für das Erlernen und Ausführen vom Sitzen zum Stehen sind:

Zweckmässige Aufstellung der Füsse, bevor man aufsteht

Die Füsse sollten in einer ähnlichen Position auf der Fläche (Boden) sein wie im Stehen. Die Aufmerksamkeit muss auf die Stellung der Füsse in Relation zueinander gerichtet sein wie auf den Abstand beider Füsse im Verhältnis zum Zentrum der Schwerkraft.

Die Blickrichtung und die Absicht, die zum Aufstehen führt

Mit einer Rotation aufzustehen bringt den Vorteil, dass dabei ein grösserer Raum beobachtet werden kann. Die Augen müssen Veränderungen in der Umgebung während des Handlungsablaufs wahrnehmen.

Das Aufstehen beenden und weiterführen

Es ist wichtig, die Geschwindigkeit der Aktion sowie die Vorbereitungen für ihren Abschluss zu berücksichtigen. Falls man das Gleichgewicht verliert, muss man sich erneut abstützen, indem man die Füsse an einen besseren Platz bringt. Es ist häufig nötig, einen schritt zu machen, um das Gleichgewicht wieder zu erlangen. Effiziente Organisation führt zu eine schnelleren, weniger anstrengenden Aktion.

Umkehrbarkeit

Ein wichtiger Aspekt um zu lernen, wie man aufsteht, ist das Bewusstsein von der Umkehrbarkeit der Handlung. Man sollte sich darüber bewusst werden wie man vom Stehen ins Sitzen kommt.

Die Kampfkünste haben eine wichtige Rolle im leben von Moshe Feldenkrais gespielt, der als junger Mann gekämpft hat, um zu überleben. Er hat die Überlebenskonzepte in seine Methode eingebaut.

In einer persönlichen Beratung / Einzelstunde erlernen Sie diese leichte Methode vom Sitzen zum Stehen und zurück.

Auszeit in der Natur «Bewusstheit durch Bewegung im Stehen»

05.06.2018 Bewusstheit durch Bewegung Keine Kommentare

In diesem Kurs steht folgendes im Vordergrund:

  • wie stehe ich da – Vergleich vorher / nachher
  • wie nehme ich die Aussenwelt wahr (lasse ich mich ablenken oder bleibe ich bei mir; Vogelgezwitscher, Fluglärm, Insekten, Katzen, etc.)
  • verändert sich meine Atmung
  • wohin geht meine Aufmerksamkeit während der Bewegungen

Sie bewegen sich zu einem bestimmten Thema (beugen und strecken, Gleichgewicht, Stehen, Gehen, Drehen) und versuchen, die Bewegungen so leicht wie möglich auszuführen.

Ziel: Gemeinsam den Alltagsstress loslassen, den Körper stärken und die Seele baumeln lassen

Die Wiese der Stiftung Hirzelheim in Regensberg lädt gerade dazu ein, das obige Ziel mit Leichtigkeit zu erreichen. Der Blick in die Ferne entspannt, die frische Luft nährt die Lungen und die Zeit, die Sie sich widmen, nährt Ihre Seele.

Es gibt viele gute Gründe, sich in der Natur zu bewegen:

  1. zurückziehen vor Stress und psychischen Belastungen
  2. sich Ruhe und Entspannung gönnen
  3. Das Immunsystem stärken
  4. Zurück zum Ursprung des Lebens, die Natur wieder schätzen lernen

Geplante Kurse

Übergänge – Vorbereitung zur Judorolle (ATM)

11.04.2018 Bewusstheit durch Bewegung Keine Kommentare

Vor zwei Wochen leitete ich den ersten Teil der Lektion an, die darauffolgende Woche den zweiten Teil. Die ersten Bewegungen finden hauptsächlich im Sitzen statt, indem die Beuge- und Streckmuskeln des Rumpfes vorbereitet werden. In Rückenlage wird der Kopf mit Hilfe der Hände angehoben und in Richtung Knie bewegt. Während der ganzen Lektion liegt der Fokus auf der Atmung. Diese unterstützt die etwas anstrengenden Bewegungen.

Im zweiten Teil finden verschiedene Positionen in Sphinx Stellung, im Stehen, wieder im Sitzen und in der Rückenlage sowie am Ende im Vierfüssler statt. Im Vergleich zu anderen Feldenkrais Lektionen werden die Teilnehmenden gefordert, nach jeder Bewegung wieder eine andere Position einzunehmen. Auch der Vierfüsslerstand bereit für viele eine Herausforderung, da es ihnen nicht möglich ist, schmerzfrei auf Händen und Knien zu sein.

  

In diesem Fall gibt es immer eine alternative Position wie auf diesem Foto ersichtlich. Ich biete denjenigen eine andere Position an, in der sie die Bewegung ebenfalls ausführen können.

In beiden Gruppen sind Teilnehmende zwischen 60 und 82 Jahren. Ich staune immer wieder, wie jede/-r eine derart komplexe Lektion auf seine ganz eigene Art ausführt und nach möglichen Bewegungen sucht, die im schmerzfreien Bereich ausgeführt werden können.

Auch für mich war es eine Herausforderung,  die Teilnehmenden zu motivieren und unterstützen. Das schönste am Ende der Lektion ist zu erleben wie glücklich, dass alle sind, auch wenn ab und zu mit Muskelkater an den darauf folgenden Tagen zu rechnen ist.

Hier seht ihr die Judorolle live.

Videos

22.10.2017 Bewusstheit durch Bewegung Keine Kommentare

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